ÜBER MICH.

Projekt Beschreibung

Meine Ausbildung zum Grafiker habe ich bei der Agentur NeueLGK in Bern absolviert. Es folgten mehrere Jahre als Grafiker und Art Director in verschiedenen Werbeagenturen und der Besuch der ADC/BSW Kreativschule. Seit August 2013 arbeite ich als selbständiger Illustrator, Grafikdesigner und Art Director. Ich kann Ihnen weiterhelfen, wenn es um gestalterische Fragen geht, erarbeite kreative Konzepte und zeichne und illustriere alles, was Sie sich vorstellen und in Worte fassen können. Für eine Zusammenarbeit mit mir brauchen Sie keinerlei Marketing-Vorwissen – ich verstehe Sie auch so. Rufen Sie mich einfach an unter 079 476 50 70 oder senden Sie mir eine Mail-Nachricht: mail@dominicbeyeler.com


Verding-Grafiker


Aufgezeichnet von Lukas Schmid

Beyelers Dominic wurde 1984 in Helgisried geboren, einem Ort, den böse Zungen gerne auch als Arsch der Welt bezeichnen. Seither hat er es weit gebracht: Heute wohnt er im benachbarten Toffen. Wenn man aus Helgisried kommt, hat man genau zwei Chancen. Man wird genügsam und bescheiden und erfreut sich an der schönen Gegend. Oder man entwickelt einen brennenden Ehrgeiz und will der Welt zeigen, was so einer aus Helgisried alles schaffen kannDominic Beyeler ist eine Ausnahme: Er bringt beides unter einen Hut.

Beyelers Dominic fing ganz klein an. Als er etwa fünf Jahre alt war, musste ihm seine Mutter immer Ninja-Turtles vorzeichnen. Mindestens zwei Figuren pro Tag. Diese malte Klein Beyeler aus oder zeichnete sie ab. Seither hat er den Griffel nie mehr beiseite gelegt.

 

Karriere dank Kartoffeln.

Mit elf Jahren sparte Beyelers Dominic sein Taschengeld für eine grössere Investition: Eine professionelle Airbrush-Pistole musste her, samt Kompressor, Farben, Schablonen usw. Zum Geldverdienen füllte er im Gemüseladen seiner Grossmutter jeden Mittwochnachmittag Kartoffeln in Drei-Kilo-Säcke ab.

Er war jung und brauchte das Geld.

Im Estrich seiner Eltern durfte er sich ein kleines Atelier einrichten. Zu den Spezialitäten des Hauses zählten Lederjacken, Helme, Töffli-Benzintanks und mehr. Der Kundenkreis rekrutierte sich vor allem aus dem Freundes- und Familienkreis. Der erste bezahlte Auftrag flatterte herein, als Beyeler noch keine 14 Jahre alt war: Der Bruder eines Schulkollegen wünschte sich für die Motorhaube seines Autos einen Delfin vor einem kitschigen Sonnenuntergang. Was tut man nicht alles, um sein Taschengeld aufzubessern?

Ein weiterer Kunde der ersten Stunde war der Tambourmajor der Riggisberger Pulswärmer. Für ihn erstellte er Schnitzelbankzeichnungen, und noch heute bemalt er dessen Fasnachtsmaske, meist zwei bis drei Meter grosse Ungetüme.

Verboten gut.

Einmal wurde Beyelers Dominic vom Französischlehrer dabei erwischt, wie er während des Unterricht eine Karikatur von ebendiesem anfertigte. Der Lehrer kassierte die Zeichnung mit strengem Blick. Am nächsten Tag kam er mit einer Tafel Schokolade zurück und bat Dominic, die Zeichnung doch noch zu signieren.

Direkt nach der Schule besuchte Dominic den einjährigen Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Bern. Es folgten Kurse in Illustration, Gegenstandszeichnen, Portraitzeichnen, Aktzeichnen und mehr.

Ausgebildet, aber nicht eingebildet.

Darauf entschied er sich für eine Grafikerlehre bei der bekannten Berner Werbeagentur LangGysiKnoll. Die Agentur wechselte den Besitzer und wurde umbenannt in Neue LGK. Dominic wurde als Mitarbeiter übernommen, zuerst als Grafiker und später, nach erfolgreicher Absolvierung der ADC/BSW Kreativschule, als Art Director. Kaum der eigenen Lehre entwachsen, folgte die Ausbildung zum Lehrmeister. Bis zu seinem Austritt bei der Neuen LGK betreute er mit viel Engagement und Freude einen Lehrling.

Von der Werbeagentur auf die Alp.

Auf der Wengernalp gönnte sich Beyeler eine Auszeit und erfüllte sich einen lang gehegten Traum: Er zeichnete einen längeren Comic über einen Verdingjungen. Der Comic ist zwar immer noch nicht ganz fertig, dafür kann Beyeler jetzt auch Kühe melken und anhand ihres Aussehens auseinanderhalten.

Zurück im Tal, zog es Beyelers Dominic wieder in eine Werbeagentur. Bei Maxomedia in Bern lernte er viel über Online-Medien, Game-Design und das Arbeiten an grossen Projekten. Derart gestählt, beschloss er eines Morgens im Sommer 2013, in Zukunft unter eigener Flagge zu segeln.

Was man vom Beyeler kriegt, wenn man ihm einen Auftrag gibt.

Unser Verding-Grafiker bietet Erfahrung aus fast zehn Jahren Arbeit in renommierten Werbeagenturen. Er macht die Ks unter den KMUs glücklich mit neuen Logos, Corporate/Designs, Websites, Beschriftungen, Inserätchen und mehr. Das schafft er mit links, ist er doch gelernter Grafiker und erfahrener Art Director. Sein Herz schlägt jedoch, wie schon seit Kindertagen als Turtles-zeichnender Junge, für die Illustration. Von Storyboardzeichnungen für Agenturen über Kinderbuchillustrationen, Comics, Karikaturen bis zu komplexen Illustrationen für Werbung und Design gibt es nichts, was er nicht zu Papier bringen oder auf einen Bildschirm zaubern könnte.

Kein Stil ist auch ein Stil.

Es fällt schwer, Beyelers Dominic in eine Schublade zu stecken. Zeigt man ihm die japanische Tuschezeichnung eines Karpfenteichs im Morgendunst, so imitiert er diesen Stil innert kürzester Zeit. Soll er ein amerikanisches Pin-up-Girl aus den 50-er-Jahren zeichnen, dann tut er das, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan. Sein Repertoire scheint mit jeder Arbeit zu wachsen, und er entwickelt für jeden Kunden eine unverwechselbare Bildsprache.

Preise wie ein Grosser.

2013 gewann Dominic den nationalen Wettbewerb «Das kann nur ein Inserat» und durfte die Schweiz zusammen mit der Texterin Marietta Mügge an der europäischen Ausgabe desselben Wettbewerbs vertreten. Dort kamen die beiden unter die besten zehn Teams. 2013 sass Dominic dann selber in der Jury des Schweizer Nachwuchswetbewerbs.

Auch sonst kann sich sein Medaillenschrank sehen lassen: Dort ist zum Beispiel ein Bronzenagel des Junior ADC Deutschland zu bestaunen, gewonnen mit Illustrationen für die Truefruits Kampagne. Dazu ein paar Shortlist- und Bronzeplatzierungen des ADC Schweiz. Pures Gold gab es beim Schweizer Dialogmarketing-Award für den «Cityroamer» der Swisscom. Last but not least finden sich auch noch Bronze- und Shortlist-Platzierungen beim «Best of Swiss Web» Award in Beyelers Medaillenschrank.

Umgänglich wie ein Kleiner.

Dominic Beyeler ist auf seinem Gebiet so gut, dass er selbst dann noch gebucht würde, wenn er ein arrogantes Arschloch wäre. Erfreulicherweise ist genau das Gegenteil der Fall: Es ist ein echtes Vergnügen, mit Dominic Beyeler zusammen zu arbeiten. Er ist bescheiden, höflich, ehrlich und hört erst einmal genau zu, bevor er den Griffel in die Hand nimmt. Konnte man ihm die Zusage für ein Projekt entlocken, so darf man sich freuen: Hat man doch die Gewissheit, dass sich Beyeler mit viel Engagement der Aufgabe widmen wird.